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Melanie Mätzler, Turnierbotschafterin VP Bank Ladies Open

Melanie Mätzler im Kurzinterview

Geburtsdatum: 9.2.1988
Proette seit: 2011
Grösste Erfolge als Profi:
7 Rang Lalla Meryem Cup 2015 (LET)


Das VP Bank Ladies Open 2019 wird erstmals in einem neuen Format ausgetragen. Wie gefällt Ihnen die Formel von zwei Tagen Strokeplay und drei 9-Loch-Matchplays der Top-48 am Finaltag?

Melanie Mätzler: Ich finde sie super, innovativ und attraktiv. Es gibt keine Formel dieser Art. Alle anderen Matchplay-Turniere werden über vier oder mehr Tage gespielt, wir sind die einzigen mit einer Formel über drei Tage.

Wie einfach oder schwierig ist es für Sie als Proette, nach zwei Tagen Strokeplay am Schlusstag in den Matchplay-Modus zu schalten?

Melanie Mätzler: Diese Frage kann ich erst nach dem Turnier beantworten – ich habe seit 2010 kein Matchplay mehr gespielt. Als Profi wird dies mein erstes Matchplayturnier überhaupt sein und ich freue mich sehr darauf.

Auf der LETAS und der LET sind sich sehr viele Spielerinnen freundschaftlich verbunden, man reist häufig gemeinsam und teilt sich oft auch die Unterkunft. Wie schwierig ist es da, plötzlich gegen eine Kollegin oder Freundin zu spielen?

Melanie Mätzler: Das wird kein Problem sein. Wir sind alle Sportler genug und wollen gewinnen, da kommt bestimmt kein Mitleid auf.

Matchplay ist ein verhältnismässig selten gespieltes Format. Liegt Ihnen Matchplay?

Melanie Mätzler: Ja, mir liegt Matchplay. Ich kann mich in wichtigen Momenten sehr gut konzentrieren. Und im Matchplay spürt man diesen momentanen Druck direkt – bei jedem Schlag. Aber ich habe noch nie ein Matchplay über 9 Loch gespielt, das wird taktisch nochmals anders – und darauf bin ich gespannt.

Beim VP Bank Ladies Open 2019 ist nicht nur der Modus neu, auch die Preisgeldvergabe wird neu geregelt: jeweils 25 % des Preisgeldes werden am Freitag und Samstag, 50 % am Sonntag ausgespielt. Wie gefällt Ihnen diese Neuerung?

Melanie Mätzler: Auch diese Neuerung finde ich super. Dies gibt der Spielerin neue Motivation für den zweiten Tag, auch wenn der Cut für sie weit weg sein sollte. Einen schlechten Tag kann jede einfangen, aber bei diesem Turnier hat man immerhin die Chance, trotzdem noch etwas Geld zu verdienen.

Die LETAS hat in der Schweiz Zuwachs bekommen, insgesamt stehen dieses Jahr 4 Turniere in der Schweiz auf dem Programm. Das VP Bank Ladies Open macht den Auftakt – danach folgen zwei weitere Schweiz-Turniere im Mai. Wie wichtig ist das Turnier in Gams für Sie?

Melanie Mätzler: Es ist und bleibt das erste Access Turnier in der Schweiz – sowohl im Kalender, als auch generell. Wir haben 2014 Pionierarbeit mit unserem Turnier geleistet, und das macht Gams immer speziell!

Mit welchen Erwartungen und Zielen reisen Sie Anfang Mai in die Ostschweiz?

Melanie Mätzler: Ich möchte meinen Patzer aus dem letzten Jahr gut machen und mein Können in den Matchplays zeigen. Um am Schluss ganz vorne mit dabei zu sein, verlangt das Format aber auch schon eine gute Quali; daher ist mein Ziel von Anfang an «on point» zu sein.

Die Ladies European Tour (LET) scheint nach schwierigen Jahren 2019 nun endlich wieder zu erstarken und zu wachsen. Wie sehen Sie die Zukunft dieser Tour?

Melanie Mätzler: Der Kalender sieht zwar super aus, aber es verstecken sich immer noch viele Turniere mit kleinen Feldern darin. Das muss sich ändern. Ich glaube aber auch, dass sich dies in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder ändern wird. Die Tour ist jetzt besser aufgebaut und die Verantwortlichen treffen bessere Entscheidungen als noch vor drei Jahren.

Und wo sehen Sie Ihre eigene berufliche Zukunft?

Melanie Mätzler: Ich sehe meine Zukunft in Europa, auf der LET und der Access Series. USA war lange ein Thema, aber finanziell ist das ein zu grosses Risiko für mich, das ich nicht eingehen kann.

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