Göttlicher Komfort im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg
Im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg liegt – umrahmt von Weinbergen – das Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg. Eine römisch inspirierte Villa und ein romantisches Renaissance-Schloss bilden das Herzstück dieses Dolce-Vita-Hideaways. Das Ensemble lädt mit luxuriösen Zimmern und den in ihrem Design einzigartigen sowie grosszügigen Götter- und Kaisersuiten zum Residieren auf höchstem Niveau ein. Zum Fünf-Sterne-Superior-Hotel gehören drei stilvolle Restaurants, in denen kulinarischer Genuss zelebriert wird: Das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Victor’s Fine Dining by Christian Bau, das Restaurant Bacchus mit italienischer Küche und das gemütliche Victor’s Landgasthaus Die Scheune. Ein kleiner stilvoller Wellnessbereich mit Innenpool sowie das Victor’s Spa runden das Ensemble ab.
Wie kommt man da hin?
Ab Basel führt der Weg abwechselnd durch Deutschland und Frankreich ins Saarland, bis fast nach Luxemburg. Die Fahrtzeit liegt so bei dreieinhalb Stunden. Wer den Weg zum Ziel macht, hat interessante Zwischenhaltoptionen, so etwa Strasbourg am Rhein, Saarbrücken oder Metz.
Wie ist der erste Eindruck?
Das Schloss sieht man aus einiger Entfernung, die Türme und Mauern. Mitten zwischen zwei Ortschaften biegt man von der Hauptstrasse ab und entdeckt nun auch die Villa gleich neben dem Schloss mit der Vorfahrt beim Empfang. Die Begrüssung in der prunkvollen Lobby ist sehr zuvorkommend und wir werden erst mal zu einem Glas Sekt in der Lobby-Bar mit Ausblick in den Park und die Landschaft gebeten. Wir freuen uns sehr auf die zwei Tage im Hotel und sind gespannt auf unser Zimmer.
Wie ist das Hotel so?
Es sind mehrere Gebäude. Die Mehrzahl der Zimmer befinden sich in der sogenannten Villa, einem u-förmig angelegten vierstöckigen Bau. Da im Zentrum der Wellnessbereich mit dem Innenpool, nach aussen hin schliessen sich Liegen, Tische und eine Liegeweise mit schönem Ausblick in die Landschaft an. Die Eingangshalle in der Villa ist sehr prunkvoll gehalten, schwarz und golden, purpurrote Sessel, Marmor-Mosaikboden, riesige goldene Blumentöpfe und ein herrlicher Blick durch die grosse Fensterfront auf den Park und die Hügel.
Neben dieser Villa schliesst sich das Schloss an, darin ein Casino, das fremdbetrieben wird, das Fine-Dining-Restaurant und einige weitere Zimmer, alle individuell geschnitten und mit viel Schloss-Ambiente. Die Scheune steht anschliessend ans Schloss, darin das Landgasthaus. Und im Haus «Kaiser» besucht man den Gewölbekeller für Tastings und Leckerbissen beim Kaminfeuer.
Man befindet sich also auf einem recht grossen Anwesen, mitten in den sanften Hügeln, den Wiesen und den Weinbergen.
Und die Zimmer?
In Anlehnung an die römisch-antiken Ausgrabungen in der Region ist der Stil der luxuriösen Hotel-Villa römisch inspiriert. Wir residierten ja in einer Götter-Suite, der höchsten Kategorie. Diese erinnern in Design und Optik an die römische Kultur, sind nach den antiken Göttern und Herrschern benannt und einzigartig elegant bis mondän, geradezu majestätisch eingerichtet. Dabei hat jede Suite ihren eigenen Stil, immer aber dominieren cremefarbene oder purpurrote und goldene Töne das Interieur.
Was für Gäste kommen?
Alisa Fuchs vom Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg erklärt es so: «Aus allen Himmelsrichtungen, bis zu 300 km Entfernung.» Also Deutsche, Luxemburger, Belgier, Niederländer, dann auch Schweizer und Österreicher, wenig Franzosen.
Du hast den Innenpool erwähnt: Was gibt es sonst noch im Wellness und im Spa?
Ja, der Innenpool ist recht gross, umgeben von Liegen, daneben auch ein Whirlpool. Schwitzen kann man in der 90- und in der 60-Grad-Sauna oder im Dampfbad, Hanteln schwingen im Gym. Der Bereich ist, abgesehen vom Indoor Pool, nicht riesig, aber bei all den möglichen Aktivitäten in der Umgebung auch nicht zentral für den Aufenthalt.
Das Spa setzt auf die aktiven Wirkstoffe und den Mineralreichtum der Trauben. Zusammen mit Vinoble Cosmetics wurde eine kosmetische Linie entwickelt, die Weinbäder ebenso beinhaltet wie Treatments für Gesicht und Körper. Auch wer sich nach einem anstrengenden Golftag eine Massage gönnen möchte, ist hier richtig.
Was gibt’s zu essen?
Im Restaurant Bacchus erleben die Hotelgäste kulinarische Genüsse à la Bella Italia in römischem Ambiente. Das Küchenteam entführt die Gäste auf eine geschmackliche Reise durch Italien: von fruchtigen Vorspeisen über Pasta- und Risotto-Variationen, Fisch- und raffinierte Fleischgerichte bis hin zu klassischen Desserts wie Tiramisu.
Alles schon auf hohem kulinarischen Niveau, aber es geht auch noch höher: Im Victor’s Fine Dining by Christian Bau verbindet der Drei-Sterne-Koch französische Einflüsse mit den Geschmackswelten, Techniken und Traditionen Japans. Sein Motto «Do things with passion or not at all» bestimmt sein Handeln in allem, was er tut. So werden alle Menüs mit kompromissloser Produktqualität im Respekt vor den Jahreszeiten und der Natur serviert. Im November 2022 belegte das Victor’s Fine Dining by Christian Bau in der internationalen Restaurantrangliste «La Liste» Platz zehn der weltweit besten Restaurants.
Rustikaler ist’s im Im gemütlichen Victor’s Landgasthaus die Scheune mit einer regionalen und saisonalen Küche nach Grossmutter-Art. An sonnigen Tagen bietet zudem der Victor’s Wein- und Biergarten freien Blick in die umliegenden Weinberge.
Und für unseren Lieblingssport, gibt es ein paar Clubs in der Nähe?
Reichlich. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ich habe den Golf de Preisch gespielt, 20 Minuten Anfahrt über Luxemburg nach Frankreich. Ein Parkland Course, wunderschön eingebettet im Eichenwald. Modernes Clubhaus mit Restaurant, Driving Range. Breite Fairways, grosse Teiche, teilweise lange Bahnen, sehr abwechslungsreich, ein Juwel. Gerade auch für hohe Handicapper angenehm zu spielen, weil der Ball nicht sofort verloren ist.

Definitiv auch einen Besuch verdienen würden der Kikuoka Country Club in Luxemburg, wohl der beste im Land, und der deutsche Golfclub Saarbrücken. Die Clubs sind mit dem Auto 20 resp. 40 Minuten entfernt und können über das Hotel mit einer Greenfee-Verbilligung gebucht werden.
Was kann man sonst noch in der Gegend unternehmen?
Sehr viel. Wie schon erwähnt, die Gegend hat eine grosse römische Vergangenheit und entsprechend gibt es einiges aus dieser Epoche zu entdecken. Dann ist es besonders mit der nahen Mosel auch eine ausgesprochene Weingegend. Wer ein paar Tropfen degustieren und einkaufen will, kommt sicher auf seine Kosten. Spannend ist natürlich auch das nahe Ausland, ein Ausflug in die Stadt Luxemburg ist eigentlich ein Must, aber auch Metz in Frankreich wäre einen Besuch wert, ebenso Saarburg oder Trier. Ausflüge in die Natur mit Aussicht gehen auch, etwa an die berühmte Saarschleife. Die Hotel-Website hat eine Unterseite, auf der all die Ausflugsziele aufgeführt sind.
Was macht das Hotel speziell? Für wen passt es?
Der Komfort im 5*-Superior-Hotel ist hervorragend, das Ambiente sehr opulent und mondän mit einem römischen Touch. Wer das geniesst, bekommt dazu eine Kulinarik von rustikal-regional bis in die höchsten Sphären, beste Golferlebnisse und ein kulturelles Umfeld der Extraklasse in drei Ländern . Die Zimmerpreise beginnen bei unter 200 Euro pro Nacht für zwei Personen, für die Göttersuiten sind es dann um die 400 Euro.
Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg
Bilder: Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg (1, 3-12), Beat Schoch (2, 13)