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GolfClub Sylt © Golf Club Sylt

Reif für die Insel?

Auf den Greens der Sylter Golfplätze erlebt man sein blaues Wunder – nicht nur wegen der grandiosen Ausblicke auf die Nordsee. Mit vier 18-Loch-Anlagen avanciert Sylt zum Paradies für Golfer.

Fangen wir im Inselsüden an: Der dortige 18-Loch-Linksplatz des „Golfclub Budersand Sylt“ wurde in diesem Jahr als bester und beliebtester Golfplatz Deutschlands ausgezeichnet. Und auch jenseits der Statistik golft es sich hier „ausgezeichnet“: Wer die ganzjährig harten und schnellen Fairways mit mehr als 90 Topfbunkern des Par-72-Kurses am Fusse der Düne Budersand in Hörnum meistern will, benötigt schon eine selbstbewusste Technik. Bei diesem 6000 Meter langen Platz entlang des Meeres jederzeit inklusive: der herrliche Panoramablick auf die offene Nordsee und das Watt. 73 Hektar perfektes Golf-Gefühl.

Auch der nördlichste Golfplatz Deutschlands hat seine ureigenen Reize: Die 18-Loch-Anlage des „Golf-Clubs Sylt“ zwischen Wenningstedt und Kampen ist ganzjährig bespielbar – auch im Winter auf Sommergreens – und garantiert selbst routinierten Golfern die sportliche Herausforderung zahlreicher Wasserhindernisse, pfeilschneller Greens und naturbelassener Roughs. Die Belohnung: das Gefühl, wirklich etwas geleistet zu haben, sowie freie Sicht auf das Wattenmeer und den Kampener Leuchtturm. Die Insel von ihrer schönsten Seite eben. Der zur Anlage gehörende 6-Loch-Kurzplatz, der „Gaadt-Course“, verfügt zusätzlich über Par-3-Bahnen zwischen 71 und 140 Metern Länge und ist auch mit Platzreife bespielbar.

Mehr Meer beim Golfen bietet da nur noch der küstennah vor den Toren Westerlands gelegene 18-Loch-Links-Course des „Marine-Golf-Clubs“. Hier lautet das Motto ganz zu recht: „Feel the Difference – Play Links“. Entworfen wurde das 80 Hektar grosse Gelände mit seinen weiten, naturbelassenen Fairways, tiefen Bunkern und deutlichen Höhenunterschieden von bis zu vier Metern vom schottischen Golfplatzarchitekten Ken Moodie. Loch für Loch fügt sich der Platz perfekt in die Insellandschaft ein, so dass man zwischen den Schlägen mit Staunen feststellt, wie nah man dem Meer gekommen ist. Trotz
reinen Urlaubsfeelings ist strategisches Spiel gefragt. Insbesondere an windigen Tagen entscheidet die Wahl des richtigen Schlägers den Score.

Den vielleicht exklusivsten Golfclub Deutschlands findet man ganz im Osten der Insel. Einst liess sich Axel Springer „seinen“ Golfplatz bauen und auch heute hat der Club nur rund 200 Mitglieder. Mit der Erweiterung der Anlage von neun auf 18 Loch im Jahr 2009 wurden Bäume, Sträucher und Hecken gepflanzt, Teiche und Heideflächen angelegt und rund 120.000 Kubikmeter Erde bewegt. Der Platz ist von 27 auf 67 Hektar gewachsen, wobei die 18 Golfbahnen nur ein Drittel des Areals einnehmen. Die Natur steht nach wie vor im Mittelpunkt bei der hübschen Anlage, die sich zwischen Wiesen, Wäldchen und dem Wattenmeer erstreckt.

Wer mehrere Plätze ausprobieren möchte, ist beim „Golfhopping“ bestens aufgehoben: Vom 15. September bis 31. Oktober sowie vom 15. März bis 15. Juni besteht die Möglichkeit, Module für drei Sylter Golfplätze zu buchen. Für nur 199 Euro kann man jeweils eine 18-Loch-Runde auf den Plätzen des Golfclub Budersand, des Golf-Club Sylt und des Marine-Golf-Club spielen.

Alles rund um den (Golf-)Urlaub auf Deutschlands nördlichster Insel: www.sylt.de