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Der Tod des Glücks

Liebe Golfbegeisterte,

ich möchte Sie gleich mit dem ersten Satz aufrütteln, indem ich formuliere: „Der Tod des Glücks liegt im Vergleich“.

Lesen Sie bitte diesen Satz noch einmal und versuchen Sie die Wucht dieser Aussage zu verinnerlichen: „Der Tod des Glücks liegt im Vergleich“.

Was konkret ist damit gemeint?

Es ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft, dass praktisch ein jeder von uns bewusst oder unbewusst sich mit anderen vergleicht. Wenn Männer in Fitnessmagazinen oder Frauen in diversen Journalen andere Männer oder Frauen sehen, läuft – oft unbewusst – ein inneres Programm ab, das als Fragestellung folgende Stoßrichtung hat: „Sieht er oder sie besser aus als ich? Was hat er oder sie, was ich nicht habe?“ und so weiter. Und dasselbe passiert uns auch am Golfplatz. Manche vergleichen schon vor dem ersten Abschlag das eigene Golf-Trolley, das noch händisch gezogen werden muss, mit einem E-Trolley einer elitären Marke, das an die 5000 Euro kostet. Wenn dann noch der betreffende Mitspieler einen geschmiedeten Eisensatz und die neuesten Driver und Fairway-Holzmodelle im Bag hat, ist es mit dem eigenen Selbstbild und Selbstvertrauen bereits vor dem ersten Abschlag geschehen.

Wem dies nicht so wichtig ist, der sieht mitunter auf das Handicap des Mitspielers, welches mitunter um 10-15 oder sogar mehr Schläge besser ist als das eigene. Liebe Golfbegeisterte: Unabhängig davon, dass ich selbst etliche Male gegen Handicap-36-Golfer beim Zählwettspiel nicht gewinnen konnte, aber sehr wohl gegen Single-Handicapper die Oberhand behalten konnte, ist diese Einstellung und Haltung nicht besonders zielführend.

WARUM?
Ganz einfach deshalb, weil, egal was Sie selbst besitzen, egal wie gut Sie selbst Golf spielen und egal wie durchtrainiert Sie auch sein mögen, es IMMER jemanden geben wird, der noch ein wenig besser ist als Sie.

Und genau darin liegt unser eingangs beschriebenes Problem. Wenn wir unsere Glücksmomente am Golfplatz davon abhängig machen, ob unser Aussehen, das Handicap oder was der Gegenüber im Bag hat, besser ist als das unsrige, haben wir bereits verloren. Ein Vergleich mit anderen führt unweigerlich in eine Sackgasse.

Deshalb mein Tipp für heute: Hören Sie auf damit sich mit anderen zu vergleichen – und Sie werden nicht nur mehr Spaß und Freude am Golfplatz und im Leben insgesamt generieren, sondern die Ergebnisse werden auch deutlich besser ausfallen.

Der einzig gültige Vergleich ist der Vergleich mit sich selbst. Das sollte und muss Ihr Ansporn sein. Um wie viel besser ist Ihnen heute die Annährung aus 50 Meter zur Fahne gelungen als zuletzt? Um viel besser konnten Sie heute die Putt-Linie auf diesem extrem ondulierten Grün lesen? Wie hat sich ihre Fitness oder Ihr Mindset im Vergleich zum letzten Jahr verbessert? Das sind Vergleiche, die zielführend und motivierend sind. Nun gut, ich gebe zu, dass dies manchmal auch ernüchternd sein kann, wenn wir wenig bis keinen Fortschritt sehen. Allerdings sollte dies nicht zur Depression führen, sondern viel mehr Ansporn sein an sich zu arbeiten um besser zu werden.

Nochmals in aller Klarheit: Der einzige Vergleich, der für Ihr Leben wirklich und wahrhaftig zählen darf, ist der Vergleich mit sich selbst. Alles andere führt nur zur Frustration! Schauen Sie auf sich und Ihre Verbesserungen und nicht darauf was andere sind, können, haben oder darstellen.

Sie sind wichtig!

Es freut mich, wenn Sie Fragen und Anregungen haben. Schreiben Sie mir einfach: office@robertnussbaumer.com

Bis demnächst!

Ein schönes Spiel und ein schönes Leben wünscht Ihnen Ihr

Robert Nussbaumer

Übrigens, dieses und weitere Themen können Sie vertiefend in meinem neuen

Buch: „Golf – Spiegel des Lebens“ lesen.

https://www.robertnussbaumer.com

Und wenn Sie Gefallen an meinen Ideen und Konzepten haben und mich für Ihr Unternehmen oder Ihren Club zu einem Impulsvortrag einladen möchten, kontaktieren Sie mich einfach. Ich freue mich!