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Schweizer Männerteam Team Europameisterschaften

Bronze für Schweizer Männer bei Team Europameisterschaften

Männer mit Bronze

«Ich bin der stolzeste Coach der Welt», hatte Richard Adby direkt nach dem klaren 3:0 Erfolg am zweiten Tag gegen Frankreich beteuert. «Dieser erste Sieg war enorm wichtig, die Niederlage gegen den späteren Sieger Deutschland war zu verkraften umso mehr freuen wir uns nun über die Bronzemedaille», sagt Adby direkt nach dem höchst erfolgreichen Turnier. «Bei nur drei Begegnungen wussten wir, dass das Foursome entscheidend sein wird», fügt er an. Robert Foley und Nicola Gerhardsen lieferten sie einen spektakulären Fight gegen die beiden Italiener. «Beide behielten auch in der Verlängerung die Nerven im Griff und spielten unglaublich stark», lobte Adby die Teamleistung. Den ersten Punkt holte Mauro Gilardi, der seine starke Form mit einem klaren 4&3 Sieg unterstrich.

«Vor einem Jahr sind wir in die oberste Division aufgestiegen, dass wir nun hier wieder ganz vorne mitspielen zeigt, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen», freut sich Adby nach dem starken Auftritt in Holland.

Frauen knapp an Bronze vorbei

Das junge Schweizer Frauenteam hatte überraschend die Stroke-Play-Qualifikation gewonnen. Mit dem klaren 3:0 Sieg im ersten Match gegen Island blieben ihre Titelchancen ebenfalls intakt.
Gegen Titelverteidiger Schweden ging dann der Halbfinal klar verloren, im dritten Spiel mussten die Schweizerinnen auch noch Dänemark den Vortritt lassen. «Wir haben gekämpft, es hat aber trotzdem nicht gereicht für die Medaille», fasst Coach Beat Grossmann zusammen.

Die beiden Einzel gingen relativ klar an die Nordländerinnen, so wurde das Foursome frühzeitig mit je einem halben Punkt geteilt. Damit gewinnt Dänemark Bronze, Schweden gewinnt zum vierten (!) Mal in der Serie. Diesmal gegen Deutschland. Bei den Männern siegte Deutschland im Final ebenfalls gegen die Schweden.

«Für uns ist der vierte Platz nach diesem sensationellen Start natürlich bitter, Dänemark war nicht übermächtig, aber uns fehlte etwas das nötige Wettkampfglück», fasst Grossmann den Schluss des Turniers zusammen. Angesichts der Aussenseiterchance, welcher dem recht unerfahrene Team zugeschrieben worden sei, «dürfen wir mit der Leistung höchst zufrieden sein». «Wir waren nahe dran bei den besten Teams und das gibt uns für die nächsten Turniere zusätzliches Selbstvertrauen», erklärt der Coach der Schweizer Frauen.

Leaderboard

Frauen
Männer

Die Schweizer Teams  

Frauen
Tiffany Arafi
Caroline Sturdza
Ginnie Lee
Lily Hürlimann
 
Männer
Mauro Gilardi
Ronan Kleu
Robert Foley
Nicola Gerhardsen