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ASG Delegiertenversammlung im Hotel Bellevue Palace

ASG DV: Neue Statuten, neuer Name

In Bern trafen sich die Delegierten der ASG Golfclubs zur jährlichen Delegiertenversammlung. Wichtigstes Traktandum war die Statutenänderung, die geregelte Beziehungen mit den beiden Public Golf Organisationen Migros GolfCard und ASGI ermöglicht. Obwohl vorgängig eine breite Konsultation stattgefunden hatte, war das Thema immer noch kontrovers beurteilt worden und einzelne Golfclubs opponierten. Die Statutenänderung brauchte eine Zweidrittelmehrheit für die Annahme. Der Vorstand um Präsident Reto Bieler schaffte diese Hürde, die Statutenänderung ist mit einem Stimmenstand von 579 : 64 akzeptiert.

Verbands-Präsident Reto Bieler zeigte sich nach der Delegiertenversammlung in Bern erleichtert über die deutlichen Ergebnisse. «Mit den neuen Statuten und dem Einbezug der Public Golf Organisationen ASGI und Migros ist ein grosser, wichtiger Schritt getan.» Auch Migros GolfCard Chef Hans-Peter Schild freute sich: “Endlich ist wieder Vernunft eingekehrt in der Golfszene Schweiz.”

Fernmitgliedschaften werden nicht mehr sanktioniert

Alle Abstimmungen fanden geheim statt

Alle Abstimmungen fanden geheim statt

Allerdings folgte die DV in zwei Punkten nicht den Anträgen des Vorstands, sondern ersetzte dessen Version einzelner Regelungen in den Statuten durch Vorschläge einiger Clubs unter Anführung des GC Lenzerheide. So wurde explizit festgeschrieben, dass Swiss Golf als Zweck sich für die Interessen der angeschlossenen Golfclubs einsetzten muss und die Anzahl Clubmitglieder (nicht nur die Anzahl Golfspieler) fördern muss.

Ebenfalls auf Antrag des GC Lenzerheide – der in den Unterlagen zur DV nicht angekündigt war – wurde der Absatz gestrichen, wonach der Vorstand die Anzahl Swiss Golf Cards pro Club beschränken kann und deren missbräuchliche Verteilung oder unbefugte Verwendung sanktioniert wird. Im Klartext heisst das, dass die Clubs zukünftig Fernmitgliedschaften anbieten können und wohl auch werden. Noch vor einem Jahr hatte der GC Lausanne unter Yves Hofstetter dies mit einer engeren Definition der lizenzberechtigten Mitgliedschaft in einem Club zu verhindern versucht.

Neuer Name Swiss Golf

Die Änderung der Statuten umfasst unter anderem auch einen neuen Namen. Aus der bisherigen «Association Suisse de Golf» wird ab sofort «Swiss Golf». Dies im Einklang mit der Dachorganisation «Swiss Olympic» und sehr vielen anderen Verbänden wie «Swiss Tennis» oder «Swiss Volley». Ganz neu ist der Name des Golfverbandes allerdings nicht. Schon bei der Gründung vor 117 Jahren hiess er «Swiss Golf Association».

Tiefere Beiträge

Ende 2018 zählte «Swiss Golf» 89236 Mitglieder, das sind gut 2500 weniger als ein Jahr zuvor. Allerdings fehlen in der offiziellen Statistik die rund 3000 Golferinnen und Golfer, welche eine Migros Golfcard ohne Verbandsbeitrag benutzt haben. «Dank der Einigung mit den beiden Public Golf Organisationen werden wir diese schon im laufenden Jahr wieder bei uns begrüssen können», sagt Swiss Golf Präsident Reto Bieler. Die Delegierten stimmten auch dem Antrag des Vorstandes zu, den Verbandsbeitrag von 85 auf 70 Franken pro Aktiv-Mitglied zu senken.

Drei neue Köpfe

Ebenso unbestritten war die Wahl von drei neuen Vorstandsmitgliedern. Laut den gemeinsam erarbeiteten Lösungsvorschlägen soll jeweils ein Vertreter der beiden Public Golf Organisationen in den Vorstand gewählt werden. Das wird allerdings nicht in den Statuten geregelt, die Wahl findet «ad personam» statt. Franz Szolansky (ASGI) und Thomas Busin (Migros) wurden ebenso klar ins Führungsgremium gewählt, wie Jan Driessens vom Golfclub Lausanne. Driessens engagierte sich schon bisherin der Kommission Golfanlagen & Nachhaltigkeit.